Ungleichheit

Ungleichheit ist das Querschnittsthema zu allen Problemen, die wir lösen müssen: Sei es die Klimakrise oder die Spaltung der Gesellschaft – man kann die Themen nicht vollumfänglich begreifen, ohne Ungleichheiten mitzudenken. Die Vereinten Nationen haben die Reduzierung von Ungleichheit daher als ein eigenständiges Nachhaltigkeitsziel der Agenda 2030 formuliert, Nr. 10: Ungleichheit soll innerhalb und zwischen Ländern reduziert und niemand abgehängt werden. „Leave no one behind!“

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Was sind die Nachhaltigkeitsziele, auch kurz SDGs*Sustainable Development Goals ? Hier gibt es mehr Informationen dazu: 17 Nachhaltigkeitsziele.

Formen der Ungleichheit

Weil es nicht „die eine“ Ungleichheit gibt, ist es sinnvoll, sich die einzelnen Formen genauer anzusehen. Diese Unterscheidung hilft auch zu verstehen, dass verschiedene Formen von Ungleichheiten verwoben sind und einander verstärken. Das hat uns zuletzt die Corona-Pandemie besonders stark vor Augen geführt. Die Pandemie hat nicht alle gleichermaßen getroffen, sondern vor allem die Einkommensschwächeren, Menschen mit schlechterem Zugang zu Bildung, und BIPoCBlack, Indigenious, People of Colour. Wenn Interesse an einer bestimmten Kategorie besteht, einfach auf die Kategorie unter dem Titel des Beitrags klicken – dann geht es direkt zum Thema und allen Beiträgen, die es hierzu gibt. Oder aber nachfolgend aus Themen und Kategorien auswählen:

taz | Mit aggressiven Kampagnen verteidigen Überreiche Ausnahmen von der Erbschaftssteuer. Dabei würden von einer Reform fast alle profitieren.

Quelle: taz.

taz | 48 Prozent der indigenen Frauen in Guatemala können weder lesen noch schreiben. Eine Schule von und für indigene Frauen zeigt, wie man das ändert

Quelle: taz.

Bertelsmann Stiftung | Angesichts steigender Anforderungen an die frühkindliche Bildung ist eine ausreichende Personalausstattung in KiTas eine zentrale Voraussetzung für eine kindgerechte Qualität. Ob die personellen Ressourcen in den KiTas der fachlich empfohlenen Personalausstattung entsprechen,...

DGB | Milliardäre zahlen oft weniger Steuern als normale Arbeitnehmer – während Infrastruktur verfällt und der Sozialstaat unter Druck steht. Der Ökonom Gabriel Zucman fordert eine 2-Prozent-Mindeststeuer auf Supervermögen. Im Interview erklärt er, warum das keine radikale, sondern eine gerechte Ide...

Süddeutsche Zeitung | Die Ökonomin Miriam Rehm über Scheinargumente gegen die Erbschaftsteuer, falsche Privatisierung und den Einfluss von Superreichen wie Elon Musk.

Quelle: SZ Plus.

Oxfam | Milliardär:innen besitzen so viel wie nie zuvor. Im letzten Jahr ist ihr Vermögen um weitere 2,5 Billionen US-Dollar gewachsen – dieser Anstieg entspricht fast dem gesamten Vermögen der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung.

Der neue Ungleichheits-Bericht zeigt: Die Macht der Superreichen gef...